12.02.2014

Schadensersatz bei Pornofilmen

Filesharing

AG Hamburg, Urteil vom 20.12.2013, Az.: 36a C 134/13


In dieser Angelegenheit ging es um Filesharing betreffend einen Pornofilm. Im Wege der Klageverteidigung hatte der Beklagte lediglich ausgeführt, er könne nicht zur Verantwortung gezogen werden, da auch seine Lebensgefährtin den Internetanschluss genutzt hatte. Weitere Ausführungen tätigte der Beklagte nicht.

Das Gericht stellte fest, dass das pauschale Bestreiten des Filesharing-Vorwurfs nicht ausreichend ist. Der Anschlussinhaber müsse konkret darlegen, weshalb eine Urheberrechtsverletzung durch ihn gerade nicht in Betracht kommt.

Ferner begrenzte das Gericht im vorliegenden Falle den Schadenersatz auf 100 €.