Anwaltskosten

Anwälte rechnen grundsätzlich auf Grundlage des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes ab. Die Anwaltskosten berechnen sich hierbei nach dem zugrundeliegenden Streitwert. 

Jedoch verstehen wir uns als Dienstleister: Das jeweilige Honorar muss den Umständen des Einzelfalls entsprechen sowie auch wirtschaftlich tragbar sein. In aller Regel wird ein Stundenhonorar festgelegt, das wir individuell auf Ihren Fall anpassen. Möglich - und auch beispielsweise in Abmahnverfahren gängige Praxis bei uns - ist aber auch die Vereinbarung einer Pauschalsumme, so dass keine weiteren Kosten im Rahmen einer außergerichtlichen Tätigkeit auf Sie zukommen.

Es handelt sich immer um eine Entscheidung, die anhand des konkreten Falls und des zu erwartenden Aufwandes zu treffen ist. Für die Tätigkeit nach außen, also bei der Vertretung gegenüber Vertragspartnern oder Behörden sowie bei Gericht gilt das RVG, das aber auch hier Honorarvereinbarungen zulässt.

Sofern eine gütliche Einigung nicht zustande kommt, kann der Gang zum Gericht unvermeidlich werden. Bei Streitigkeiten bis zu einem Streitwert von 5.000,00 Euro sind die Amtsgerichte zuständig, darüber die Landgerichte. Bei solchen Verfahren gilt der Grundsatz, dass derjenige die Kosten tragen muss, der den Prozess verliert. Zu bezahlen sind also bei einem verlorenen Prozess die eigenen Anwaltskosten, die Kosten des gegnerischen Anwalts, die Kosten des Gerichts und evtl. die Kosten von Sachverständigen, die das Gericht hinzugezogen hat. Vor einem Prozess sollten also die Risiken eingehend bewertet und die Kosten genau kalkuliert werden.

Wichtig für uns ist auch, dass sich die bei uns anfallenden Kosten auch im Hinblick auch eine Kosten-Nutzen-Rechnung rechtfertigen lassen, dass also nicht beispielsweise für einen kurzen Brief immense Gebühren anfallen.